»Deutschland hat sich im Zuge der Migrationskrise sehr zu seinem Nachteil verändert«

Beatrix von Storch im Gespräch mit Professor Juei-min Huang

Professor Juei-min Huang setzt sich in seinem Buch »Mein Deutschland – Besorgnis eines Außenbeobachters« sehr kritisch mit den von Merkel und Konsorten zu verantwortenden negativen Auswirkungen der uneingeschränkten Grenzöffnung auseinander. Deutschland habe sich im Zuge dieser Migrationskrise sehr zu seinem Nachteil verändert und ihm mache die katastrophale Einwanderungspolitik, die von Merkel und dem Establishment praktiziert wird, große Sorge.

Deutschland habe schon jetzt in vielen Bereichen seine Identität verloren. Durch die weitere Zunahme muslimischer Migranten besteht eine große Gefahr, dass sich die Situation noch verschlimmern wird. Diese muslimischen Migranten, selbst die, die schon länger in Deutschland leben, sind in der großen Mehrheit nicht integriert. Sie schaffen sich Parallelgesellschaften und berücksichtigen weder die in Deutschland geltenden Gesetze noch Bräuche. Einen europäischen Islam, wie er mancherorts erwähnt wird, hält Professor Huang für unmöglich.

In asiatischen Staaten, so wie in seiner Heimat Taiwan, oder auch der Volksrepublik China oder Japan, sei eine Massenmigration muslimischer Migranten völlig undenkbar. Gerade dort lege man großen Wert auf das Konzept des Nationalstaates und der Leitkultur. Eine Einstellung, die sich bei Professor Huang auch erst im Laufe seines Lebens als richtig erschlossen hat. Zu lange, so sagt er selbst, war er zuvor von den Mainstremmedien geprägt und lief einem falschen Weltbild nach.

Den ersten Teil des zweiteiligen Interviews gibt es hier: Professor Juei-min Huang, Teil I

Den zweiten Teil des Interviews gibt es hier: Professor Juei-min Huang, Teil II

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