Warum die Forderung nach mehr »Vielfalt« Heuchelei ist

Offenbarungseid der linken Multikulti-Regenbogen-Ideologen

Wir bekommen es seit einigen Jahren von den Mainstream-Medien fast täglich um die Ohren gehauen, die Aufforderung zu mehr »Vielfalt«, zu mehr »Diversity«.

Doch das, was die Mainstream-Medien, Altparteien und internationalen Konzerne mit ihren Werbe- und Propaganda-Slogans uns als »Vielfalt« und »Diversity« verkaufen wollen, ist in Wirklichkeit genau das Gegenteil. Wer viele Farben mischt, erhält keinen Regenbogen, sondern dumpfes Braun.

Schon jetzt zwingt die »Diversity« in Nordamerika und Europa die Menschen zu Kompromissen, zur Aufgabe von Traditionen, Sitten und Gebräuchen. Im englischsprachigen Raum wird immer seltener »Merry Christmas« gewünscht, sondern zunehmend »Happy Holidays«. Denn »Merry Christmas« könnte ja »offensive« gegenüber Nichtchristen sein und deren Gefühle verletzten.

Dabei haben die linken Multikulti-Regenbogen-Ideologen indirekt längst eingestanden, dass ein unbeschertes Nebeneinander auch Freiräume braucht. Sie selbst fordern beispielsweise »safe spaces«, das heißt »Schutzräume«, »sichere Freiräume«, in denen ethnische, kulturelle oder sexuelle Minderheiten sich frei entfalten können, ohne vom Mainstream unter einem Anpassungsdruck zu stehen. Besonders lautstark fordern die Mitglieder der »LGBTQ«-Community ihre »safe spaces«, wo sie der »Heteronormativität« entkommen können. In einige US-Colleges haben die Studenten »safe spaces« für »POC« (»People of Color«, das heißt alle Nichteuropäer bzw. Nichtweißen) gefordert. Da soll es dann Tage, Seminare und Räume geben, in die keine »Weiße« dürfen. Klar, dass hier also mit zweierlei Maß gemessen wird.

»Vielfalt« und »Diversity« wird nur westlichen Ländern aufgezwungen

Ein auffäliges Phänomen: »Vielfalt« und »Diversity« wird nur westlichen Ländern aufgezwungen. Andere Länder bleiben davon verschont. Denn bei denen muss man die gewachsenen Kulturen respektieren. Diesen Ländern werden also Schutzräume zugestanden, die den Europäern und europäisch-stammenden Nordamerikanern vorenthalten werden.

Saudi-Arabien ist ein »safe space« für sunnitische Muslime. Israel ist ein »safe space« für Juden. Indien ist ein »safe space« für Hindus. Diese drei Länder sind Paradebeispiele dafür, wie Kultur, Religion, Traditionen Hand in Hand gehen und sich nicht trennen lassen.

Saudi-Arabien duldet keine Kirchen, Synagogen oder Hindu-Tempel im Lande. Öffentlich darf keine andere Religion gepredigt werden als der Islam. Alle gesellschaftlichen Gebote und Verbote leiten sich direkt oder indirekt aus dem Islam ab. In Saudi-Arabien gibt es keine Multi-Kulti-Diversity-Diskussion. Es kommt auch niemanden in den Sinn, eine solche Diskussion anzufangen. Dabei spielt es auch keine Rollen, wie viele Nichtmuslime als Gastarbeiter in Saudi-Arabien oder in den anderen Golfstaaten arbeiten. Die einzig dort geltende Norm ist der Islam.

Israel hat nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt ein neues Gesetz auf den Weg gebracht, das ausdrücklich den Staat als »jüdischen Nationalstaat« definiert. Dieses neue Gesetz ist nur konsequent. Denn die ganze Staatsidee Israels beruht auf dem zionistischem Gedanken, den Juden aus aller Welt eine sichere Heimstätte zu geben. Das Symbol auf der Flagge zeigt den Davidstern – kein Kreuz und keinen Halbmond. Das Staatswappen zeigt den siebenarmigen Leuchter, die Menora. Würde Israel all dies aufgeben und sich als multikulturelle Gesellschaft öffnen, gar mit Palästina vereinen, würde die Demographie die Juden in wenigen Jahrzehnten wieder zur Minderheit werden lassen. Dann wären sie wieder in der Diaspora, die man nach zweitausend Jahren durch Schaffung eines jüdischen Nationalstaates doch endlich beenden wollte.

Indien war nach seiner Unabhängigkeit sofort in einen Bürgerkrieg verwickelt, der zur Unabhängigkeit von Pakistan und Ostpakistan (später in Bangladesh umbenannt) führte. Die Muslime wollten einen »safe space« für sich und ihre Religion. Die Hindus hingegen haben ebenfalls eine Gesellschaft geschaffen, die voll und ganz Rücksicht auf die Religion mit all ihren Traditionen nimmt. Kühe können dort durch Straßen gehen, weil sie heilige Kühe sind. Leichen können in den Ganges geworfen werden, weil es ein heiliger Fluss ist. In Deutschland wäre es nicht möglich, dass man tausende halbverweste Leichen in den Rhein wirft und die Kühe frei durch die Stadt laufen lässt. Hindus müssen sich in Europa anpassen, so wie europäische Touristen in Indien sich anpassen müssen. Nur in Indien können die Hindus ihre Religion mit all ihren Eigenarten frei und offen ausleben.

Die Tatsache, dass jeder Tourist auf seiner Fernreise fremde und exotische Kulturen erleben kann, ist dem Umstand geschuldet, dass alle Kulturen Jahrhunderte und oft Jahrtausende Zeit hatten, sich relativ ungestört zu entwickeln.

Leben in der Fremde entfremdet

Viele Menschen, die jahrelang im Ausland gelebt haben, stellen oft erst dort fest, wie sehr sie Kinder ihrer Heimat sind. Je fremder die Umgebung, desto mehr hält man am Gewohnten fest.

Dies zeigt sich deutlich beim Verhalten von Türken in Deutschland. Während die erste Generation der Einwanderer versuchte, sich an die Gegebenheiten des neuen Landes anzupassen, zeigt die Generation ihrer Kinder das gegenteilige Verhalten. Türkische Jungs und Mädchen in Deutschland sind oft konservativer als ihre Eltern: Sie stehen zum Islam, Mädchen tragen wieder Kopftuch, viele finden die Politik von Recep Tayypb Erdogan begrüßenswert.

Der Islam, die türkische Kultur, all das gibt ihnen Identität und Richtung. Der Ruf nach Anpassung, Assimilation und Integration kommt bei vielen Deutschtürken nicht gut an. Das hatte Erdogan bei seinen Reden in Deutschland auch immer wieder unter dem Jubel von tausenden Zuhörern betont: Assimilitaion sei ein Verbrechen. Recht hat er. Allerdings gilt das auch für die Deutschen. Es gibt keinen Grund, warum deutsche Kinder in Schul-Mensen jetzt Halal-Food essen müssen und von den Schulen zum Besuch einer Moschee gezwungen werden.

Die Türken machen es genauso wie alle anderen großen Migrantengruppen: Sie bilden gesellschaftliche Enklaven. So haben es auch die Chinesen in London, Paris, Vacouver, San Francisco oder Melbourne gemacht: Sie haben ihre »China Towns« gebildet, wo sie wie in ihrer Heimat leben können. Ein solches Verhalten ist völlig normal. Identität erfordert auch Abgrenzung. So war es immer, und so wird es immer sein.

Jeder weiß, dass viele kulturelle Gegensätze unvereinbar sind. In Saudi-Arabien und im Iran werden Ehebrecher enthauptet oder gesteinigt, Homoxuelle werden verfolgt und Iran sogar erhängt, Abtrünnige vom Glauben mit dem Tode bestraft. Solche Normen sind mit unseren Rechtsauffassungen nicht vereinbar. In Staaten wie Saudi-Arabien und im Iran bilden Religion, Staat, Recht und Gesellschaft eine Einheit. Man kann dort die Dinge nicht trennen. Wir dagegen haben diese Sektoren streng voneinander getrennt. Bei einer Mischung beider Weltauffassungen sind Konflikte vorprogrammiert. Das leuchtet sogar jedem Kind ein, wenn man es ihm erklärt. Fragt sich nur, warum viele unserer Politiker so schwer von Begriff sind, dass sie diese einfachen Zusammenhänge leugnen.

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