Das wichtigste Credo der totalitären Linken: Keine Toleranz

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Wer vom linken Mainstream abweicht, ist ein Rechtspopulist

Im linken politischen Spektrum breitet sich ein Fanatismus aus, der in sich alle Züge des Totalitarismus trägt. »Gender-Ideologie«, »LGBTQ-Interessen«, »offene Grenzen«, »multikulturelle Gesellschaft«, »Quoten-Regelungen« und »political correctness« werden wie Dogmen vorangetragen. Wehe dem, der Widerstand leistet. Wehe dem, der »Familie!« oder »Heimat!« ruft oder das ungeborene Leben schützen will.

Es genügt bereits, sanft zu widersprechen. Schon wird die Antifa-Meute auf die »reaktionären Faschisten« gehetzt. Denn: »Es gibt keine Meinungsfreiheit für Nazis!«. Und wer ein »Nazi« ist, bestimmt die Antifa. Für die sind schon all jene »Nazis«, die nicht die Ideologie der Anarcho-Kommune teilen.

Der Journalismus der Mainstream-Medien bereitet den Boden für diesen Fanatismus. Viele Journalisten scheinen vor lauter ideologischer Verblendung überfordert zu sein, die Meinungen Andersdenkender einzuordnen.

Jüngstes Beispiel ist ein Artikel in der »Zeit«. Dort wird die Asyl-Politik Dänemarks behandelt. Die Dänen, so wundert sich der Zeit-Autor, schotten sich gegenüber den Asylströmen ab. In unserem nördlichen Nachbarland haben die Bürger keine Interesse daran, Massenmigration ihn ihr Land zuzulassen. Das können nur Rechtspopulisten sein, resümiert sinngemäß der Autor. Für ihn ist die neue dänische Asylpolitik ein Rechtsruck.

Es kommt dem Zeit-Autor gar nicht in den Sinn, dass Abermillionen Bürger in Europa genauso denken, wie die Dänen es tun, ohne politisch explizit rechts zu stehen. Diese Schlussfolgerung vermag der Autor nicht zu ziehen. Dafür aber die Leser. Ein großer Teil der Leserkommentare zeigt sich äußerst missmutig darüber, dass nun der »common sense« der Dänen als rechtspopulistisch gebrandmarkt wird.

»Nicht alles, was der Bewahrung der inneren Sicherheit und des gesellschaftlichen Friedens dient, ist ein Rechtsruck«, stellt ein Kommentator fest. »Wieso ist immer gleich alles, was - übertrieben - gegen Open Borders ist, rechts?«, fragt sich ein anderer. Jetzt hat sogar die Leserschaft der »Zeit« begriffen, dass die Koordinaten der politische Perspektive völlig verschoben sind.

Eine Welt voller Rechtspopulisten


Blickt man durch die »linke Brille« in die Welt, sieht man überall »Rechtspopulisten«: 60 Millionen Trump-Wähler in den USA, Millionen Brexit-Befürworter in Großbritannien, Millionen italienische Wähler der 5-Sterne-Bewegung und der Lega, Millionen Polen, Ungarn, Tschechen und so weiter. Die Japaner sind sowie alle »rechts«, weil sie keine Migranten ins Land lassen. Auch Australien ist »rechts«, weil man sich dort gegen die Massenmigration über das Meer verweigert. Alle sind »rechts«. Wenn alle »rechts« sind, was ist dann »links«?

In den deutschen Mainstream-Medien und im – vom Zwangsgebühren finanzierten – öffentlich-rechtlichem Rundfunk denkt man jetzt darüber nach, Talkshows temporär einzustellen, weil dort angeblich den »Rechtspopulisten« zu oft eine Plattform gegeben werden. Man fordert sozusagen eine »Sendepause für Andersdenkende«, wie es bei »Wallstreet Online« dankenswerter Weise kritisch analysiert wurde. Das sei die »Arroganz der Linksintellektuellen« heißt es dort treffend.

Wie kann man sich wehren?


Wichtig ist, dem linken Mainstream die Deutungshoheit zu nehmen. Sie bestimmen an den Universitäten und in den Medien die Richtschnur. Dies tun sie, indem sie Begriffe definieren. Das heißt, sie legen fest, was Hass und was Liebe ist, was Toleranz und was Intoleranz ist. Die sogenannte »Kritische Theorie« der »Frankfurter Schule« wird auf alles Mögliche angewandt, nur nicht auf die linksintellektuelle Szene selber.

Man kann die Begriffe jedoch auch umdeuten. Waren es bei den Demonstrationen in Berlin nicht die linken Anti-AfD-Demonstrationen, die sich einerseits gegen »Hass« ausgesprochen haben und gleichzeitig den Slogan »Ganz Berlin hasst die AfD!« gerufen haben?

Sind es nicht die Linksideologen, die die klassische Familien »hassen« und nationale Traditionen verachten? Sie »hassen« das »Patriarchat«, die »heteronormative Gesellschaft«, sie hassen Grenzen, Nationen und das Christentum. Sie »hassen« ihr eigenes Land, ihr eigenes Volk, sie hassen sich selbst.

Dabei gibt es ganz einfache Lebensweisheiten, die jeder normal denkende Menschen schnell begreifen kann: Wer sich selbst hasst, kann seinen Nächsten nicht lieben. Wer sein eigenes Volk und seine eigene Kultur hasst, kann andere Völker und Kulturen nicht respektieren.

Das sieht man in der linksliberalen Ideologie: Weil die Chinesen und Russen nicht nach der Pfeife der sich selbst hassenden westlichen Linksliberalen tanzen, gelten sie als ideologische Feinde. Die Linksideologen verlangen in ihrem Selbsthass und in ihrem Verlangen nach Selbstzerstörung, dass die anderen Völker sich auch selbst hassen und selbst zerstören sollen. Die Ungarn, die Japaner, die Chinesen, die Polen: Sie alle sollen den kulturmarxistischen Selbsthass übernehmen und ihre eigene Kultur relativieren und Massenmigration in ihr Land lassen. Doch die Osteuropäer und Chinesen haben aus ihrer Geschichte gelernt: Linke Kulturrevolutionen haben dort nur Leid und Tod gebracht. Jetzt haben sie ihre alten Werte wiederentdeckt. Und das ist gut so.

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