Deutschland ist weltweit führend - beim Strompreis

Quelle: Eurostat

CO²-Einsparung gleich Null

Deutschlands Bürger müssen für den Strom immer tiefer in die Tasche greifen. In keinem Staat des Erdballs ist der Strom so teuer wie hierzulande. Doch es ist nicht die Stromerstellung an sich, die den Preis in die Höhe treibt. 100 Kilowattstunden kosten in der Stromerstellung 14 Euro; insgesamt aber müssen Haushalte in Deutschland für diese Menge an Strom 31 Euro zahlen. Das ergibt eine Studie von Eurostat, dem statistischen Amt der EU. Der Mittelwert der EU-Länder, zum Vergleich, liegt bei einem Preis von 21 Euro für 100 Kilowattstunden Strom.

Die Studie wird in ihren Ausführungen noch deutlicher und belegt nachhaltig, wie der deutsche Bürger einmal mehr geschröpft wird. So heißt es dort: »In Kaufkraftstandards (KKS), einer einheitlichen Kunstwährung, welche generelle Preisunterschiede zwischen verschiedenen Ländern ausgleicht, zeigt sich, dass im Vergleich zu den Kosten für andere Waren und Dienstleistungen die Strompreise für Haushalte in Finnland (13,0 KKS pro 100kWh), Luxemburg (13,4) und den Niederlanden (14,0) am niedrigsten waren und für Haushalte in Deutschland (28,8), Portugal (28,0) (....) am höchsten.«

Auch wohin das Geld fließt, stellt Eurostat klar heraus: »In Dänemark, Deutschland und Portugal besteht mindestens die Hälfte des Strompreises aus Steuern und Abgaben.« Der Fiskus in Deutschland schlägt wieder einmal zu. 55 Prozent des Gesamtstrompreises zockt der Staat ab.

Mit diversen neuen Steuern auf den Strom und etlichen Umlagen wollte, so war die offizielle Lesart, die Regierung den Schadstoffausstoß von CO² reduzieren. Dieses Ziel, sofern es denn überhaupt angestrebt war, wurde verfehlt. Die Einsparung tendiert gegen Null. Einziger Effekt dieser Steuern- und Umlageneinführung: der Steuerzahler wurde einmal mehr abgezockt.

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