154 Wirtschaftsprofessoren warnen vor €-Haftungsunion

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Beatrix von Storch: »Bisschen spät. Aber immerhin.«

Die europäische Währungs- und Bankenunion wird Schritt für Schritt zu einer Haftungsunion ausgebaut. 154 Wirtschaftsexperten und Professoren warnen vor dieser Entwicklung und geben somit den Forderungen der AfD recht.

Wie unter anderem die FAZ, Handelsblatt und Deutschlandfunk berichteten, haben 154 Wirtschaftsexperten, Ökonomen und Professoren einen Aufruf unterzeichnet, der eindringlich davor warnt, die europäische Währungs- und Bankenunion zu einer Haftungsunion auszubauen.

Damit geben die Experten praktisch der AfD und ihren Forderungen recht. Beatrix von Storch kommentierte: »154 Wirtschafsprofessoren rufen dringend zur Wahl der #AfD auf. Bischen spät. Aber immerhin

Die Wirtschaftsexperten befürchten viele negative Entwicklungen. Wenn der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) wie geplant als Rückversicherung für die geplante Sanierung von Banken eingesetzt werde, sinke für Banken der Anreiz, faule Kredite zu bereinigen.

Auch den ESM in EU-Recht zu überführen, wird kritisch gesehen, weil er dann in den Einfluss von Ländern gerate, die der Euro-Zone nicht angehören und somit auch nicht die Konsequenzen der Währungspolitik zu tragen haben. Durch die Vergemeinschaftung der Einlagensicherung würden zudem die Fehler und Kosten der Banken und Regierungen sozialisiert, heißt es weiter in dem Aufruf.

Als weiteres Problem wird genannt, dass durch den geplanten europäischen Investitionsfonds weitere Transfers an Euro-Länder ermöglicht werden, die es in der Vergangenheit versäumt haben, sich zu reformieren.

Außerdem sei die Idee eines europäischen Finanzministers zu kritisieren, weil dadurch die Euro-Politik stärker politisiert werde.

Am Ende, so warnen die Experten, würde die Haftungsunion das Wachstum und den Wohlstand in ganz Europa gefährden.

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