Löhne steigen langsamer als im EU-Schnitt

Verhältnismäßig geringer Anstieg der Bruttolöhne (Foto: Siegfried Fries/pixelio.de)

In den vergangenen zehn Jahren sind die Brutto-Löhne in allen anderen Staaten der Europäischen Union (EU) schneller gestiegen als in Deutschland. Im EU-Schnitt kletterten die Löhne um 35,5 Prozent, in den Euro-Ländern im Durchschnitt um 29,5 Prozent. In der Bundesrepublik waren es 21,8 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Auch die Lohnnebenkosten stiegen mit 9,3 Prozent verhältnismäßig wenig an (EU: 38,5 Prozent, Euroländer: 32,7 Prozent).

Bundesarbeitsministerium Ursula von der Leyen (CDU) sagte im "Hamburger Abendblatt", die Arbeitnehmer sollten nun in der Aufschwungphase profitieren.

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