Koalition beschließt AKW-Verlängerung - Opposition will klagen

Meiler sollen länger laufen (Foto: Viktor Mildenberger/pixelio)

Nach einem zwölfstündigen Verhandlungsmarathon konnte sich die schwarz-gelbe Bundesregierung eine Regelung für die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken einigen. Demnach sollen nun ältere Anlangen 8 Jahre, jüngere dagegen 14 Jahre länger am Netz bleiben. der Atomaustieg würde sich damit von 2025 auf 2039 verschieben. Die Opposition aus SPD und Grünen hatte bereits zuvor mit dem Gang nach Karlsruhe gedroht. Eine Verfassungsbeschwerde wird nun klären, ob die Verlängerung rechtens ist.

Außerdem konnten sich die Minister Norbert Röttgen (CDU) und Rainer Brüderle (FDP) darauf einigen, dass die Betreiber der AKW einen Teil ihrer Gewinne für die Förderung erneuerbarer Energien zahlen sollen. So würden pro Jahr etwa 3 Milliarden Euro zusammenkommen.

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