IWF reformiert sich

BRIC-Staaten erhalten mehr Sitze im IWF-Direktorium (Foto: Dieter Schütz, pixelio.de)

Die Finanzminister der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) haben sich auf ihrem Treffen in Südkorea auf eine Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) verständigt. IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sprach angesichts der umfassendsten Reform des Fonds seit seiner Gründung von einer historischen Vereinbarung. Der Aufsichtsrat des IWF muss den Änderungen allerdings noch zustimmen. Künftig werden in diesem Gremium zehn Länder am Tisch sitzen.

Neben den USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien werden dies die aufstrebenden Staaten Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC-Staaten) sein. Zudem gibt Europa zwei Sitze im Direktorium des IWF an Schwellenländer ab. Diese erhöhen zudem ihre Anteile am Fonds und damit auch ihre Stimmrechte.

Die G20 erklärten als weiteres Ergebnis des Treffens, dass ein weltweiter Abwertungswettlauf der Währungen verhindert werden solle. Globale Ungleichgewichte sollen verringert werden.

‹‹ zurück