Aufklärungs-Video zum finalen ESM-Vertrag

Die Zivile Koalition hat ein neues Video zur finalen Version des ESM-Vertrages erstellt.

Der Film wirft einen kritischen Blick auf zentrale
Inhalte des endgültigen ESM-Vertrages. [mehr]

Finanzkrise

USA: Banken wollen sich mit Steuergeld gegenseitig toxische Papiere abkaufen


US-Banken wollen erneut von Steuergeld profitieren
Von Fabian Heinzel

Wer in den Vereinigten Staaten Banken toxische Wertpapiere abkauft, bekommt die Hälfte der Kaufsumme vom Staat erstattet. Diese Möglichkeit wollen einige US-Geldinstitute, darunter Citigroup, Goldman Sachs und JP Morgan nun für sich selbst nutzen. Sie begründen dies damit, dass Wertpapierkäufe durch Banken dazu beitragen könnten, dass der Markt für illiquide Aktiva wieder in Gang kommt und sich wieder Marktpreise für die Vermögenswerte bilden. [mehr]


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Finanzkrise

Keine Finanzspritze für US-Autobauer


Von Redaktion Zivilekoalition.de

US-Finanzminister Paulson und der amerikanische Kongress wollen dem US-amerikanischen Opelmutterkonzern General Motors und den ebenfalls stark angeschlagenen US-Automobilkonzernen Chrysler und Ford keine Finanzspritze gewähren. Die drei Fahrzeughersteller hatten zuvor um staatliche Hilfen in Höhe von 25 Milliarden Dollar gebeten.

Laut Bericht des Magazins "Der Spiegel" kritisierte der republikanische Senator Mike Enzi in diesem Zusammenhang den Versuch der Konzerne, die Finanzkrise als einzige Ursache für die derzeitigen Schwierigkeiten darzustellen. Auch ineffiziente Produktionsstrukturen und kostspielige Tarifverträge hätten wesentlich zu der problematischen Lage beigetragen. [mehr]

US-Präsidentschaft

Obamas Sieg ist auch der Triumph seiner Online-Strategie


Von Redaktion Zivilekoalition.de

Der triumphale Sieg von Barack Obama bei den Präsidentschaftswahlen ist auch der Erfolg einer neuen Online-Strategie. Von dem erfolgreichen Einsatz des Internet der Demokraten in den USA kann auch die bürgerliche Basis in Deutschland lernen. Schon Franz Josef Strauß forderte dazu auf, die Bürgerlichen sollten an der "Spitze des Fortschritts marschieren."

Das Internet, besonders das sogenannte Web 2.0, hat Barack Obama die Möglichkeit gegeben, ein einzigartiges Netzwerk der Unterstützung aufzubauen. Obamas Mannschaft konnte effektiver als mit den traditionellen Methoden wie zum Beispiel Telefonanrufen, Hausbesuchen oder Veranstaltungen die Bürger erreichen. [mehr]


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USA

Was bedeutet ein US-Präsident Obama für Europa?


Strahlender Sieger: Der designierte 44. US-Präsident Barack Obama
Von Fabian Heinzel

Noch bevor alle Wahllokale geschlossen waren, war klar: Der vierundvierzigste Präsident der USA wird Barack Obama heißen. "Change", also Wechsel hat er seinen Wählern versprochen. Bislang ist jedoch unklar geblieben, was sich hinter diesem Schlagwort verbergen wird.

Obama hat es im Rahmen seines Wahlkampfes geschickt zu nutzen gewusst, dass er als Afroamerikaner mit einer weißen Mutter vielen als Projektionsfläche dient. Auch hat er, unter anderem durch seinen Auftritt in Deutschland, Europäer in einer Zahl auf seine Seite gebracht, die sich George W. Bush nicht in seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Das lässt auf eine gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und den europäischen Nationen hoffen. Eine derartige Entwicklung wäre in der Tat wünschenswert, denn sie wäre sowohl wirtschafts- als auch friedenspolitisch sinnvoll. Dennoch darf Europa eines nicht vergessen: Ein Präsident Obama wird - genauso wie jeder andere amerikanische Präsident - Politik im Sinne der USA machen. [mehr]


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