Zivile Koalition startet bundesweite Wahlkreis-Aktion gegen den ESM

Beatrix von Storch: “Euro-Rettungsirrsinn stoppen! Machen Sie mit! Unterstützen Sie die Wahlkreis-Aktionen der Zivilen Koalition vor Ort. Es geht um hunderte von Milliarden und um nichts weniger als die Demokratie.” [mehr]

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Verdienst

Mehr Weihnachtsgeld für Beschäftigte


Geldbörse zu Weihnachten besser gefüllt (Foto: Juana Kreßner/pixelio.de)

In vielen Branchen können die Beschäftigten offenbar mit deutlich mehr Weihnachtsgeld rechnen als im Vorjahr. Das geht aus einer Analyse der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor, über die die "Neue Ruhr/Rhein Zeitung" berichtet. Demnach erhalten etwa die Beschäftigten in der Stahlidustrie ein um 5,7 Prozent höheres 13. Monatsgehalt als 2009. [mehr]


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Arbeit

Hundt fordert Zeitarbeits-Mindestlohn


Arbeitgeber fürchten Lohndumping in der Zeitarbeit (Foto: Guedo/pixelio.de)

Angesichts der Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts für Arbeitnehmer aus den neuen EU-Staaten am 1. Mai 2011 befürchtet Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt Lohndumping durch ausländische Billigarbeitskräfte. Hundt fordert deshalb von der Politik, die Zeitarbeit ins Entsendegesetz aufzunehmen und damit einen Mindestlohn für die Branche einzuführen. "Der Gesetzgeber sollte in jedem Fall noch in diesem Jahr eine entsprechende Regelung schaffen", sagte Hundt. Nichts zu tun, sei eine Einladung zum Missbrauch. [mehr]


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Tarifverhandlungen

Brüderle für höhere Löhne


Verdienst soll ebenfalls wachsen (Foto: Claudia Hautumn/pixelio.de)

Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat sich in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" für deutlich höhere Löhne ausgesprochen. "Wenn die Wirtschaft boomt, sind auch kräftige Lohnerhöhungen möglich", so der Minister. Der Abschluss in der Stahlbranche habe gezeigt, dass ein fairer Ausgleich möglich sei, an dem sich andere Branchen orientieren könnten. Allerdings sei dies allein eine Frage der Tarifpartner. Die Politik solle sich nicht einmischen. [mehr]


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Lohnentwicklung

Löhne steigen langsamer als im EU-Schnitt


Verhältnismäßig geringer Anstieg der Bruttolöhne (Foto: Siegfried Fries/pixelio.de)

In den vergangenen zehn Jahren sind die Brutto-Löhne in allen anderen Staaten der Europäischen Union (EU) schneller gestiegen als in Deutschland. Im EU-Schnitt kletterten die Löhne um 35,5 Prozent, in den Euro-Ländern im Durchschnitt um 29,5 Prozent. In der Bundesrepublik waren es 21,8 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Auch die Lohnnebenkosten stiegen mit 9,3 Prozent verhältnismäßig wenig an (EU: 38,5 Prozent, Euroländer: 32,7 Prozent). [mehr]


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Tarifpolitik

DGB fordert höhere Löhne


Bald mehr im Portemonnaie? (Foto: Juana Kreßner/pixelio.de)

Angesichts des Aufschwungs fordert der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, höhere Löhne für die Arbeitnehmer. In den vergangenen Jahren hätten die Gewerkschaften eine "moderate Lohnpolitik" gefahren. Zudem hätten die Arbeitnehmer durch Kurzarbeit auf Lohn verzichtet. "Jetzt sind unsere Leute mal wieder dran", sagte Sommer in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt". Zugleich sagte der DGB-Chef der Leiharbeit den Kampf an. Man werde nicht mehr zulassen, dass Arbeitnehmer in prekäre Arbeitsverhältnisse gezwungen werden. [mehr]

Tarifverhandlungen

IG Metall: Geld statt Beschäftigung


Tarifabschluss in der Stahlbranche gilt allgemein als Gradmesser (Foto: Dieter Schütz/pixelio)

Die Gewerkschaft IG Metall hat erstmals erklärt, das Ziel der Tarifverhandlungen im Herbst sei nicht mehr die Frage nach mehr Beschäftigung, sondern nach mehr Geld für die Arbeitnehmer. Im Interview mit der "FAZ" erklärte Verhandlungsführer Oliver Burkhard: "Priorität hat dieses Mal das Thema Geld." Die Arbeitgeber könnten nicht "ein Riesenfeuerwerk der guten Nachrichten abfackeln und den Arbeitnehmern gleichzeitig sagen, ihr haltet euch bitte noch mal zurück, unser Aufschwung wäre sonst gefährdet". [mehr]


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Wirtschaft

Schluß mit der Tarifeinheit


Bundesarbeitsgericht kippt alten Grundsatz (Foto: Michael Grabscheit/pixelio)

Künftig kann es in einem Unternehmen mehrere Tarifverträge nebeneinander geben. Das Bundesarbeitsgericht hat den Grundsatz "Ein Betrieb - ein Tarifvertrag" gekippt. Die großen Gewerkschaften unter dem Dach des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) müssen sich also künftig auf verstärkte Konkurrenz von Klein- und Spartengewerkschaften gefasst machen. Doch neben den DGB-Gewerkschaften, die um ihre Vormachtstellung fürchten, sind auch die Arbeitgeberverbände wenig glücklich mit dem Urteil. [mehr]


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Wirtschaft

Experten fordern Lohnkürzungen


Werden die Löhne gekürzt? (Foto: E.Rose/pixelio.de)
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Führende Wirtschaftsforscher und Arbeitgebervertreter fordern wegen der Krise von den Arbeitnehmern Zugeständnisse beim Lohn. Ein Lohnverzicht schütze in Krisenzeiten vor Entlassungen, sagte etwa Tarifexperte Hagen Lesch der "Bildzeitung". Wirtschaftsinstitute wie das IZA und das RWI halten Lohnsenkungen ebenfalls für ein Mittel, um Arbeitsplätze zu sichern. [mehr]


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