(Foto: Rike_pixelio.de)

FreieWelt-Debatte: Grundeinkommen vs. Bürgergeld

Von Redaktion Zivilekoalition.de

Das neue Format FreieWelt.net-Debatte ist eröffnet. In der ersten Runde heißt es Ring frei für Ralph Boes von der "Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen" und Dr. Kerstin Funk von der Friedrich-Naumann-Stiftung. Boes plädiert für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1000 Euro.

Funk hält dies für eine gefährliche Illusion hält und setzt sich stattdessen für die Einführung des "liberalen Bürgergeldes" ein. [mehr]

Finanzen

Mobilmachung gegen den Euro


Europas Währung unter Druck (Foto: Günther Strauß/pixelio)

Motiviert von der griechischen Schuldenkrise spekulieren große Hedgefonds derzeit gegen den Euro. Bei einem privaten Dinner hätten Managern großer Hedgefonds erklärt, die europäische Einheitswährung werde wahrscheinlich auf Augenhöhe zum Dollar fallen. Der Euro verlor mehr als zehn Prozent, nachdem sich die Schuldenkrise in Griechenland verschlimmerte. George Soros, Leiter des Soros Fund Management LLC warnte, dass die Gemeinschaftswährung auseinanderfalle, wenn die EU die von Griechenland ausgehende Finanzkrise nicht in den Griff bekäme. [mehr]

Finanzen

Höchste Neuverschuldung seit 2005


Sinkende Steuereinnahmen belasten Schäubles Haushalt (Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de)

In Deutschland wird die höchste Neuverschuldung seit vier Jahren verzeichnet. Mit einer Defizitquote von 3,3 Prozent verstieß die Bundesrepublik gegen den Maastricht-Vertrag, der ein Defizit von maximal 3,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes gewährt. Während Deutschland 2008 noch einen ausgeglichenen Haushalt hatte, betrug das Staatsdefizit im vergangenen Jahr 79,3 Milliarden Euro. [mehr]

Haushalt

Bundesländer wohl mit Rekorddefizit


Neuverschuldung steigt weiter (Foto: Rainer Sturm/pixelio)

Nach Schätzungen des Bundesfinanzministeriums werden die 16 Bundesländer mit einer Neuverschuldung von insgesamt 34 Milliarden Euro in diesem Jahr ein neues Rekorddefizit erreichen. Bereits in den vorliegenden Etatplanungen summiert sich das gemeinsame Defizit auf 30 Milliarden Euro. Die neuen Zahlen erhöhen den Widerstand aus den Ländern gegen Steuersenkungen. Angesichts der Lage der öffentlichen Haushalte sehe er für Steuererleichterungen keinen Spielraum, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU), dem "Handelsblatt". [mehr]

Finanzpolitik

Griechenland unter EU-Kontrolle


Griechen gefährden Euro-Stabilität (Foto: Manfred Walker/pixelio)

Die EU-Kommission beschloss am heutigen Mittwoch, dass die griechischen Finanzen fortan unter die Kontrolle der EU gestellt werden. Diese fordert die Neuverschuldung bis 2012 um 75 Prozent zu senken. Die Neuverschuldung in Griechenland beträt derzeit rund 13 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, um den europäischen Stabilitätspakt zu wahren, darf die Marke von drei Prozent nicht überschritten werden - eine Mammutaufgabe für Athen. [mehr]

Finanzpolitik

Koalitions-Haushälter wollen weniger Zuschüsse an Sozialkassen


Abgeordnete fordern weniger neue Kredite (Foto: Ulrich Antas/pixelio)

Den Haushaltsexperten von Union und FDP gehen die von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) geplanten Maßnahmen zur Begrenzung der Neuverschuldung offenbar nicht weit genug. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" verlangen sie, die Nettokreditaufnahme in diesem Jahr auf unter 80 Milliarden Euro zu drücken. Dazu sollen die Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt an die Sozialkassen gesenkt werden. Im Blick dabei vor allem: das Budget der Bundesagentur für Arbeit (BA). [mehr]

Währung

China will griechische Staatsanleihen


Griechenland bittet um Hilfe (Foto: Manfred Walker/pixelio)

Das hoch verschuldetet Griechenland erhält womöglich bald eine Finanzspritze aus dem Land der Mitte. Laut einem Bericht der „Financial Times“ liebäugeln die Chinesen mit dem Kauf griechischer Staatsanleihen, im Wert von 5 bis 25 Milliarden Euro. Der griechische Finanzminister Papakonstantinou sieht indes neue Hoffnung und versprach die Folgen der Krise durch Einsparungen und Reformen ausmerzen zu wollen. [mehr]

Finanzpolitik

Schäuble verteidigt Haushaltspolitik


Rekord-Neuverschuldung im kommenden Jahr (Foto: Rainer Sturm/pixelio)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat in der ZDF-Sendung "heute journal" seine Haushaltspolitik verteidigt. Die Rekord-Neuverschuldung sei "bitter, aber notwendig". Alle Experten seien sich einig, dass krisenbedingt hohe Ausgaben getätigt werden müssten. Zugleich bekräftigte Schäuble die Absicht der Bundesregierung, ab 2011 einen harten Sparkurs zu fahren. Die Berechnungen des CDU-Haushaltsexperten Norbert Barthle, nach denen bis zu 30 Milliarden Euro gestrichen werden müssen, bestätigte der Finanzminister. An welcher Stelle konkret gespart werden soll, wollte Schäuble nicht sagen. [mehr]

Finanzpolitik

Bund will 100 Milliarden Euro neue Schulden machen


Neue Zahlen aus dem Haus von Finanzminister Schäuble (Foto: S.Hofschlaeger/pixelio)

Das Bundesfinanzministerium plant derzeit für 2010 mit einer Neuverschuldung von rund 100 Milliarden Euro. Davon entfallen auf den Bundeshaushalt frische Schulden in Höhe von 86 Milliarden. Für Nebenhaushalte, etwa für das Konjunkturprogramm, kommen noch einmal 14,5 Milliarden Euro hinzu. Das geht laut FAZ aus einer Vorlage des Ministeriums für die Sitzung des Finanzplanungsrates von Bund, Ländern und Gemeinden hervor, der heute in Berlin tagt. [mehr]


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Euro-Stabilität

Griechische Banken in Not


Griechenlands Bonität sinkt (Foto: Manfred Walker/pixelio)

Für griechische Geldinstitute sind schwere Zeiten hereingebrochen. Bis vor kurzem waren griechische Wertpapiere noch mit der Bonitätsnote “A-“ ausgewiesen, die schlechteste Bewertung, die bislang von der EZB als Sicherheit für Kredite an Banken akzeptiert wurde. Am heutigen Dienstag wurde die Bewertung von Fitch von “A-“ auf “BBB+“ herabgestuft. Sollte die EZB ihre im Zuge der Finanzkrise gelockerte Sicherheitshinterlegung aufheben, wären griechische Staatanleihen zu Kreditaufnahme bei der EZB unbrauchbar. [mehr]

Staatshaushalt

EU eröffnet Defizitverfahren


Zahlreiche EU-Staaten verstoßen gegen den Euro-Stabilitätspakt (Foto: Günther Strauß/pixelio)

Seit Mittwoch läuft wieder ein EU-Defizitverfahren gegen Deutschland. Das beschlossen die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen in Brüssel und folgten damit einer Empfehlung der EU-Kommission. Diese hat für die Bundesrepublik eine Neuverschuldung von 3,4 Prozent im laufenden Jahr und von rund fünf Prozent im kommenden Jahr errechnet. Erlaubt sind drei Prozent. Zudem wurde Deutschland zu einem Sparkurs ab 2011 verdonnert, der eine Senkung der strukturellen Neuverschuldung um 0,5 Prozent per anno vorsieht. [mehr]


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