Euro-Krise

Bundesbank in Frankfurt am Main (Foto: Siegfried Baier, pixelio.de)
Der Euro-Rettungsschirm, der zurzeit 750 Milliarden Euro umfasst, wird voraussichtlich nicht reichen, um die gegenwärtige Eurokrise zu bewältigen. Insbesondere wenn nach Griechenland und Irland auch die gefährdeten Staaten Portugal und Spanien umfallen sollten, wird es eng. Bundesbank-Chef Axel Weber will dem begegnen, in dem er noch mehr Geld zur Verfügung stellt. Wenn der 750 Milliarden Euro schwere Hilfstopf aufgebraucht sei, könne man ihn durchaus noch auffüllen, so Weber. Derweil hat Bundesbank-Vizepräsident Franz-Christoph Zeitler die kursierenden Zahlen über die Risiken deutscher Banken in Irland deutlich relativiert. "Wenn wir das tatsächliche Irland-Risiko berücksichtigen, liegen wir bei etwa 25 Milliarden Euro", so Zeitler bei der Vorstellung des "Finanzstabilitätsberichts 2010". Zeitweise waren Zahlen von bis zu 140 Milliarden Euro genannt worden. [
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