Zivile Koalition startet bundesweite Wahlkreis-Aktion gegen den ESM

Beatrix von Storch: “Euro-Rettungsirrsinn stoppen! Machen Sie mit! Unterstützen Sie die Wahlkreis-Aktionen der Zivilen Koalition vor Ort. Es geht um hunderte von Milliarden und um nichts weniger als die Demokratie.” [mehr]

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Euro-Krise

Schäuble gegen Ausschluss von Defizitsündern


Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (Foto: S. Hofschlaeger, pixelio.de)

In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dem Ausschluss von Defizitsündern aus der Gemeinschaftswährung Euro eine Absage erteilt. "Wenn auch nur eines der kleineren Länder ausscheiden würde, wären die Folgen unabsehbar", so Schäuble. Auch sprach sich Schäuble für eine "stärkere Verzahnung der Finanzpolitik der Euro-Staaten" aus. Zugleich versicherte der Minister: "Der Euro scheitert nicht." Gemeinsame Euro-Anleihen seien allerdings unter der gegenwärtigen Konstruktion des Euro-Raumes kein Schritt in Richtung einer gemeinsamen Finanzpolitik der EU-Mitglieder. [mehr]

Finanzpolitik

Schäuble will die Budgetrechte des Bundetags an die EU abtreten


Weniger nationale Souveränität für gemeinsame Finanzpolitik? (Foto: geralt, photoopia)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist überzeugt: Unter den bisherigen Rahmenbedingungen wird der Euro nicht dauerhaft überleben. Als Konsequenz will er die Budgetrechte des Bundestags an die EU abtreten. Er gehe davon aus, dass er die Parlamentarier innerhalb einiger Monate von diesem Schritt überzeugen könne, erklärt Schäuble im Interview mit der "Financial Times". Nationale Souveränität allein könne nicht das politische Instrument des 21. Jahrhunderts sein. Gleichzeitig plädiert Schäuble für eine gemeinsame europäische Fiskalpolitik und will auch die Idee europäischer Gemeinschaftsanleihen, sogenannter Euro-Bonds, nicht völlig verwerfen. Solche Euro-Bonds würden einem Verzicht auf nationale Haushalts-und Finanzpolitik gleichkommen und wären somit eine Selbstentmachtung der nationalen Parlamente. [mehr]


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Steuereinnahmen

Steuerschätzer erwarten Milliardenplus


Rekordeinnahmen werden erwartet (Foto: Margot Kessler/pixelio.de)

Der Arbeitskreis Steuerschätzung erwartet für Bund, Länder und Gemeinden gegenüber den bisherigen Prognosen Steuermehreinnahmen in Höhe von 61 Milliarden Euro bis 2012. Grundlage für die Einschätzung sind die verbesserten Wachstumsprognosen. Für 2012 zeichnen sich Rekord-Einnahmen von 563,2 Milliarden Euro ab. [mehr]

Schuldenkrise

OECD verlangt Schuldenabbau


OECD empfiehlt Ausstieg aus Politik des billigen Geldes (Foto: Jetti Kuhlemann, pixelio.de)

Zum Abbau der Schuldenberge hat Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Industriestaaten zu "historischen Konsolidierungsbemühungen" aufgefordert. Zudem empfiehlt OECD-Generalsekretär Angel Gurria den Notenbanken einben Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes in der ersten Jahreshälfte 2012. Für die globale Konjunktur erwartet die Konjunktur weiter eine robuste Entwicklung, jedoch habe sie bereits an Schwung verloren. [mehr]

Steuerschätzung

Mehreinnahmen von 62 Mrd. Euro?


2010 Steuerplus von 16,6 Milliarden Euro (Foto: Oliver Weber/pixelio.de)

Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung können Bund, Länder und Gemeinden bis 2012 offenbar mit Steuermehreinnahmen in einer Größenordnung von 62 Milliarden Euro rechnen. Das geht aus einer Vorlage für die heute beginnenden Beratungen des Arbeitskreises Steuerschätzung hervor. [mehr]


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Schuldenkrise

EU prüft erneut griechischen Haushalt


Ist der griechische Schuldenberg noch höher? (Foto: Manfred Walker/pixelio)

Eine neue Überprüfung der wahren Höhe der griechischen Verschuldung hat die Europäische Statistikbehörde Eurostat begonnen. Es war bekannt geworden, dass der Schuldenberg Griechenlands wahrscheinlich weitaus höher ist, als bisher vermutet. Vom Ergebnis hängt ab, ob der Sanierungspakt der Europäischen Union und des Internationalem Währungsfonds neu verhandelt werden muss. Das würde bedeuten, dass die Regierung in Athen ihren Sparkurs noch verschärfen müsste. [mehr]

Schuldenkrise

Irisches Staatsdefizit bereitet Sorgen


Benötigt Irland bald EU-Rettungsgelder? (Foto: M. Goßmann/pixelio.de)

Die EU-Finanzminister haben Irland und Portugal zu weiteren Sparmaßnahmen aufgerufen. Sorgen, die Haushaltskrise könne sich in beiden Ländern wieder zuspitzen, versuchten die Minister zu zerstreuen. Der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, sagte, er erwarte vorerst nicht, dass Irland den EU-Rettungsschirm in Anspruch nehmen müsse. Vor allem das irische Staatsdefizit ufert wegen der Bankenrettung weiter aus. [mehr]

Staatsfinanzen

Deutsches Staatsdefizit gestiegen


Öffentlichen Haushalten fehlen Milliarden (Foto: Jetti Kuhlemann, pixelio.de)

Wie das Statistische Bundesamt laut seiner vorläufigen Ergebnisse der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilt, betrug das Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte im ersten Halbjahr 2010 knapp 59,7 Milliarden Euro. Damit war das Defizit um rund 2,0 Milliarden Euro höher als im ersten Halbjahr 2009. Die Einnahmen der öffentlichen Haushalte stagnierten mit 498,2 Milliarden Euro nahezu gleichbleibend auf dem Vorjahresniveau. [mehr]


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Staatsfinanzen

Kommunen droht Rekorddefizit


Kommunen: Mehr Ausgaben als Einnahmen (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Trotz der Konjunkturerholung droht Städten und Kommunen dieses Jahr ein Haushaltsdefizit in Rekordhöhe. Bundesweit würden die Gemeinden rund 15 Milliarden Euro mehr ausgeben als sie einnähmen, erklärte der Präsident des deutschen Städtetages in Berlin, Stephan Articus, bei der Vorstellung des Gemeindefinanzberichts. Die Belastung der Kommunen mit Sozialausgaben sei laut Bericht das größte Problem. Dies beinhalte unter anderem die Unterkunftskosten für Langzeitarbeitslose. [mehr]


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Staatsfinanzen

Regierung will 80 Milliarden in vier Jahren einsparen


Kabinett beschließt Haushaltsbegleitgesetz (Foto: Alexander Hauk/bayernnachrichten.de/pixelio)

Das Bundeskabinett hat heute das sogenannte Haushaltsbegleitgesetz beschlossen. Mit den Maßnahmen will die schwarz-gelbe Koalition innerhalb von vier Jahren 80 Milliarden Euro einsparen. Ein Drittel der Summe soll über Kürzungen bei den Sozialausgaben erreicht werden. Desweitern sollen Ausnahmen der Industrie bei der Ökosteur gestrichen. Die geplante Brennelementesteuer blieb aber vorerst ausgeklammert. Das Gesetz soll zusammen mit dem Haushalt 2011 im Bundestag verabschiedet werden. Eine Zustimmung des Bundesrates ist nicht erforderlich. [mehr]


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