Gesundheitsreform

Bittere Pille für Beitragszahler (Foto: Andreas Morlok/pixelio)
Union und FDP haben sich auf Eckpunkte zur Reform der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung geeinigt. Die Arbeitgeber und vor allem die Versicherten müssen ab kommendem Jahr Mehrbelastungen verkraften. So wird der allgemeine Beitragssatz von 14,9 auf 15,5 Prozent steigen. Die Zusatzbeiträge, die die Versicherten alleine tragen, werden nicht mehr bei einem Prozent vom Einkommen gedeckelt, sondern den Kassen freigestellt. Bedürftige sollen einen Sozialausgleich aus Steuermitteln erhalten. Dieser werde den Staat weniger als eine Milliarde Euro kosten, betonte Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP). Mit den vereinbarten Eckpunkten zeigte sich der Minister zufrieden. Das Konzept entspreche "ziemlich genau" den Vorgaben des Koalitionsvertrages. Zusätzlich zu den Einnahmesteigerungen wurden auch Ausgabenkürzungen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro beschlossen. [
mehr]