(Foto: Rike_pixelio.de)

FreieWelt-Debatte: Grundeinkommen vs. Bürgergeld

Von Redaktion Zivilekoalition.de

Das neue Format FreieWelt.net-Debatte ist eröffnet. In der ersten Runde heißt es Ring frei für Ralph Boes von der "Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen" und Dr. Kerstin Funk von der Friedrich-Naumann-Stiftung. Boes plädiert für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1000 Euro.

Funk hält dies für eine gefährliche Illusion hält und setzt sich stattdessen für die Einführung des "liberalen Bürgergeldes" ein. [mehr]

Gesundheit

Kauder stellt sich hinter Rösler


Kauder stärkt Rösler (Foto: geralt/pixelio.de)
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Unions-Fraktionschef Volker Kauder hat sich in der Frage der Gesundheitsreform hinter Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) und damit gegen CSU-Chef Horst Seehofer gestellt. Im einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" sagte Kauder: "Wir wollen die Gesundheitsprämie, das haben wir in der Koalitionsvereinbarung so festgelegt." Die Prämie begrenze die Arbeitskosten und sorge für mehr Wettbewerb zwischen den Kassen, so Kauder, der als Vertrauter von Kanzlerin Merkel gilt. [mehr]


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Wirtschaft

Kassen fordern Maximalbetrag


Gesundheit könnte teurer werden (Foto: Claudia Hautumm/pixelio.de)
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Die ersten beiden Krankenkassen haben angekündigt, von ihren Mitgliedern den Maximal-Zusatzbeitrag zu fordern und damit über den prüfungsfreien Zusatzbeitrag von acht Euro pro Monat hinauszugehen. Die BKK Heilberufe und die GBK Köln werden von ihren Mitgliedern rückwirkend zum 1. Januar ein Prozent des Einkommens zusätzlich einfordern. Das bestätigten beide Kassen der "Rheinischen Post". Betroffen sind rund 210.000 Versicherte. [mehr]


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Soziales

Krankenkassen erheben nun Zusatzbeitrag


Kassen reicht Geld aus Gesundheitsfonds nicht (Foto: Claudia Hautumn/pixelio)

Vier gesetzliche Krankenkassen haben beim Bundesversicherungsamt beantragt, einen Zusatzbeitrag in Höhe von acht Euro pro Monat von ihren Versicherten erheben zu dürfen. Das bestätigte ein Sprecher des Amtes. Mehrere Kassen wollen am Montag die Notwendigkeit von Zusatzbeiträgen vor der Öffentlichkeit begründen. Offenbar kommen auf bis zu 16 Millionen Versicherte Zusatzbeiträge zu. Denn unter den gesetzlichen Kassen, die mit den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommen, soll neben Betriebskrankenkassen und der KKH auch Deutschlands drittgrößte Kasse, die DAK sein. [mehr]


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Gesundheit

Mehrausgaben für Krankengeld


Höhere Kosten für die Gesundheit (Foto: Andreas Morlok/pixelio.de)
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Einer Umfrage des "Handelsblatt" unter gesetzlichen und privaten Krankenversicherern hat ergeben, dass die Ausgaben für das Krankengeld im laufenden Jahr um sieben bis elf Prozent höher liegen als im Vorjahr. Als Grund nennen die Kassen die Wirtschafts- und Finanzkrise. So würden viele Arbeitnehmer aus Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes Krankheiten nicht auskurieren und am Ende deutlich länger im Betrieb fehlen. [mehr]


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Gesundheit

Arzneikosten steigen weiter


Hohes Sparpotential bei Tabletten (Foto: pandi/pixelio)

2008 sind die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel trotz Sparanstrengungen der Politik gegenüber dem Vorjahr erneut um 5,2 Prozent angestiegen und betragen nun 29,2 Milliarden Euro. Das geht aus dem neuen Arzneimittel-Report hervor. Vor allem die Verordnung teurer Präparate ohne therapeutischen Zusatznutzen und im internationalen Vergleich zu hohe Arzneimittelpreise sorgten für den Anstieg. [mehr]


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Soziales

Neuer Rekord bei Sozialausgaben


Jeder dritte Euro für Sozialausgaben(Foto: Sascha Schürmann/ddp)

Die Ausgaben für Gesundheit, Pflege, Rente und Arbeitsmarkt werden in diesem Jahr laut Prognosen auf 754 Milliarden Euro ansteigen und somit einen neuen Rekordwert erreichen. Das geht aus dem aktuellen Sozialbericht der Bundesregierung hervor. Damit wird beinahe jeder dritte in Deutschland erwirtschaftete Euro für Soziales ausgegeben. [mehr]

Bürokratie

Gesundheitsprämie nicht mehr im Unions-Wahlprogramm


Die Union verabschiedet sich von Gesundheitsprämie und Gesundheitsfonds (Foto: knipseline/pixelio.de)
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Im Wahlprogramm von CDU und CSU ist nur noch von einer "erforderlichen Kurskorrektur" im Hinblick auf das Gesundheitssystem, aber nicht mehr von "Gesundheitsfonds" oder "Gesundheitsprämie" die Rede. Die zusätzlichen Ausgaben will die Union laut Bericht der "Welt" über Steuerzuschüsse decken. [mehr]


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Gesundheitspolitik

Gesundheitsreform vor dem Bundesverfassungsgericht


Das Bundesverfassungsgericht prüft Teile der Gesundheitsreform
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Teile der von der großen Koalition geplanten Gesundheitsreform stehen heute vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe auf dem Prüfstand. Die Richter müssen darüber entscheiden, ob und wie stark die in dem Gesetz enthaltenen Neuregelungen den betroffenen Unternehmen Nachteile bringen und ob diese Nachteile in verfassungswidriger Weise in die Rechte der 8,6 Millionen privat Krankenversicherten eingreifen. Wichtigster Streitpunkt ist dabei der einheitliche Basistarif, zu dem der Gesetzgeber die privaten Krankenversicherungen zwingen will. [mehr]

Gesundheits-Studie

Höhere Lebenserwartung durch Heirat und Kinder


Glückliche Ehepaare leben länger
Von Christoph Kramer

Verheiratete Frauen und Männer leben durchschnittlich über 9 Jahre länger als ihre geschiedenen Mitmenschen. Eine Scheidung verkürzt die Lebenserwartung bei Frauen im Schnitt um 9,8 Jahre, bei Männern um 9,3 Jahre im Vergleich zu einer gesund und glücklich lebenden verheirateten Referenzperson im Alter von 50 Jahren. Kinderlose Frauen haben eine im Schnitt um 3,2 Jahre geringere Lebenserwartung als Mütter. [mehr]


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Gesundheitssystem

Schmidt will Fusion von Ortskrankenkassen


Ulla Schmidt
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) fordert den Zusammenschluss der Allgemeinen Ortskranken zu einer Bundes-AOK. Die Politikerin geht davon aus, dass sich so die regionale Risikoverteilung verbessern und die Verwaltungskosten reduzieren ließen.

Laut Bericht der Zeitung "Die Zeit" sagte Schmidt außerdem, es gebe für die Kassen nach der Einführung eines einheitlichen Beitragssatzes zum Jahreswechsel keinen Anlass, Zusatzbeiträge zu erheben. [mehr]


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