Bundesbank warnt deutsche Finanzinstitute vor Zinsanstieg

Quelle: deka.de

Zinsanstieg bedroht die Tragbarkeit der Schuldenlast

Deutsche Medien verschweigen einmal mehr eine wichtige Meldung: die deutsche Bundesbank warnt die deutschen Finanzinstitute vor einem Zinsanstieg. Dieser nämlich würde die Tragbarkeit der existierenden Schuldenlast beseitigen.

Die deutsche Wirtschaft brummt (auch wenn von den Gewinnen nicht viel beim Normalbürger ankommt); die schwarze Null steht zur Freude sowohl des alten wie auch des neuen Finanzministers und neue Projekte können angekurbelt werden - oder aber das Geld wird für unkalkulierbare Ausgaben für die Flüchtlingspolitik zurück gelegt. Was auch immer mit diesen Gewinnen und Überschüssen geschieht - sie werden jedenfalls nicht für die Rückzahlung und Tilgung von Schulden genutzt. Die Kreditzinsen sind auf derart niedrigem Niveau, dass sich die Rückzahlung derzeit nicht rechnet.

Aber: aktuell hat die Bundesbank in Person des Präsidenten Jens Weimann die deutschen Finanzinstitute vor einem zeitlich sehr naheliegenden Zinsanstieg gewarnt. In  den deutsche Medien findet man zu dieser Meldung fast nichts, denn wie Thomas de Maiziere es einst sagte, könnte die Antwort einen Teil der Bevölkerung verunsichern. Im Ausland dagegen wird über diese kurze Warnung Weimanns berichtet, da sie erheblichen Zündstoff beinhaltet.

Die deutschen Banken, so sind sich Experten einig, sind in keiner Form auf einen Zinsansteig vorbereitet. Aber auch der Bundeshaushalt, die Länder, Städte und Kommunen haben sich auf eine unbegrenzte Fortsetzung der Niedrigzinspolitik ausgerichtet. Statt die Überschüsse zu nutzen, um damit Altlasten aus der Welt zu schaffen, wurden teilweise sogar weitere Schulden aufgetürmt. Die Tragfähigkeit dieser Schulden ist schon bei einem geringen Zinsanstieg gefährdet. Sollten die Zinsen, wie angemahnt, auf sechs, sieben oder gar acht Prozent steigen, droht binnen weniger Jahre sogar Deutschland der Staatsbankrott.

Doch davon liest man in den deutschen Medien nichts.

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