CDU

Friedrich Merz: Seine Sicht auf die aktuelle Politik


Von Fabian Heinzel

Friedrich Merz meldet sich mit einer "Merz-Mail" aus der Sommerpause zurück und gibt dort eine Einschätzung der aktuellen politischen Lage. Nach der Einschätzung von Friedich Merz ist die Neuaufstellung der SPD für den Wahlerfolg der CDU gefährlich, da die neue SPD-Führung, Steinmeier und Müntefering, Verfechter der Agenda 2010 sind. Merz lobt Schröders Agenda 2010 und weist auf den Rückgang des Armutsrisikos hin.

Merz kritisiert hingegen die Politik der Merkel-Regierung, die wichtige Teile dieser Reform zurückgenommen hat. Schon nächstes Jahr werde sich zeigen, daß diese Politik kontraproduktiv war.

Merz glaubt, daß es der SPD mit der neuen Führung gelingen wird, Teile der politischen Mitte zurückzugewinnen. Für die Union werde es deshalb schwerer bei den nächsten Wahlen über 40 Prozent zu kommen. Merz fordert deshalb, die Union müsse die Stammwähler zurückgewinnen. Daher fordert Merz für den Wahlkampf der CDU eine Mannschaft, die alle großen politischen Themen abdeckt.

Ob er selbst Teil einer solchen Mannschaft sein will, schreibt Merz nicht. Diese Forderung kann aber sicher als eine indirekte Kritik an einem Wahlkampfkonzept gesehen werden, das allein auf den Amtsbonus der Bundeskanzlerin setzt.


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