"Kinderförderungsgesetz"

Bundestag segnet Ausbau der staatlichen Kinderbetreuung ab



Von Christoph Kramer

Der Deutsche Bundestag hat heute morgen das umstrittene "Kinderförderungsgesetz" verabschiedet, welches unter anderem den Ausbau von staatlichen Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahre vorsieht. Nach dem Tagesbetreuungsausbaugesetz von 2004 und dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz von 2007 ist damit ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer forcierten staatlichen Einwirkung auf den frühkindlichen Entwicklungsprozeß zurückgelegt.Die ehemalige Familienministerin Renate Schmidt (SPD) hat einmal sich selbst und ihre Nachfolgerin Ursula von der Leyen (CDU) als die beiden "Mütter" der neuen Richtung in der Familienpolitik bezeichnet. Kritiker der Regelungen befürchten eine staatliche "Lufthoheit über den Kinderbetten" und eine weitgehende Aushöhlung elterlicher Rechte.


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