Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Wirtschaftliche Entwicklung
Wirtschaftsforscher: Geburtenrate gefährdet Wachstum
Abwärtstrend wegen weniger Geburten? (Foto: Markus Wegner/pixelio.de)
Die niedrige Geburtenrate gefährdet nach Ansicht führender Ökonomen Wirtschaft und Wachstum in Deutschland. Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, fordert deshalb die Bundesregierung zum Umdenken auf: "Eine arbeitsmarktorientierte Familienpolitik, etwa durch die Förderung von Betriebskindergärten, durch die Entwicklung der frühkindlichen Betreuung, aber auch durch die sichere Bereitstellung ausreichender Kindergartenplätze sowie durch eine Ganztagsbetreuung in den Schulen könnte Wirkung zeigen", sagte Zimmermann dem "Handelsblatt". Um die zusätzlichen Ausgaben zu finanzieren, schlägt Zimmermann vor, das Ehegattensplitting aus dem Steuerrecht zu streichen.
Familienökonomin Susanne Seyda vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) forderte im "Handelsblatt", vor allem über die Bildung den Veränderungen im Gesellschafts- und Wirtschaftssystem entgegenzusteuern. "Wenn wir weniger Köpfe haben, so muss mehr in die Köpfe hinein", so Seyda.
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