Wirtschaft

Unternehmen fürchten Fachkräftemangel


Offene Stellen können häufig nur schwer wieder besetzt werden (Foto: Uli Cartäuser/pixelio.de)

"Nach der Krise ist vor dem Fachkräftemangel": So fasste der Präsident des Deutschen Industrie- und Handeslkammertages (DIHK), Hans-Heinrich Driftmann, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Ergebnisse einer Umfrage seines Verbandes unter 1.600 Unternehmen zusammen. Demnach können nur 30 Prozent der Betriebe offene Stellen problemlos besetzen. 70 Prozent der Firmen hätten dagegen generell oder zumindest teilweise Probleme, passende Fachkräfte für ihre offenen Stellen zu finden.

Dringend gesucht würden nicht nur Akademiker, sondern auch Meister und Fachwirte. Beim Thema Fachkräftesicherung dürfe deshalb keine Zeit mehr verloren werden, so Driftmann. Die Wirtschaft wolle dafür neben der Qualifizierung und einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch auf Ältere setzen. Die Diskussion um die Rente mit 67 gehe deshalb in die falsche Richtung. Auch die Arbeitsministerin verteidigte die Rente mit 67 und erklärte, dass "ignorierte Potentiale" am Arbeitsmarkt künftig besser ausgeschöpft werden müssten. Dabei handele es sich etwa um wenig qualifizierte junge Menschen, Ältere und Eltern.


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