Energiepolitik

Union: AKW-Streit schwelt weiter


Fraktion: Kraftwerke sollen länger laufen (Foto: Viktor Mildenberger/pixelio)

Der Streit über die Länge der Laufzeiten der Atomkraftwerke innerhalb der Union schwelt weiter. Nun scheint sich die Bundestagsfraktion der Union gegen die Position von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) zu stellen, der einen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2030 gefordert hatte. In einem internen Positionspapier, das BILD vorliegt, warnt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Michael Fuchs, vor einem schnellen Abschalten der Kraftwerke. Ein Ausstieg aus der Nuklearenergie bis 2030 sei "aktuell nicht verantwortbar."

Stattdessen fordert er eine "zeitnahe" Verlängerung der Laufzeiten der 17 bestehenden AKW "aus energie- und umweltpolitischen Gründen."


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