Wirtschaft

Tarifbindung verliert an Bedeutung

Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zufolge verlieren branchenbezogene Tarifverträge immer mehr an Bedeutung. Grund seien die Austritte zahlreicher Unternehmen aus den Arbeitgeberverbänden. Nur noch 52 Prozent der Arbeitnehmer hätten 2009 in tarifgebundenen Betrieben gearbeitet, heißt es in der Studie. 1996 habe dieser Anteil noch bei 67 Prozent gelegen. Die tarifgebundene Beschäftigung sei dabei vor allem in Ostdeutschland zurückgegangen.

Allerdings stellt die Studie auch fest, dass weitere 20 Prozent der Arbeitnehmer in Unternehmen arbeiten, die sich am jeweiligen Branchentarifvertrag orientieren.


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