Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Steuerzahler stützen Weltwirtschaft mit über 7000 Milliarden Euro

Die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) hat sich die Mühe gemacht, auszurechnen, mit wie viel Geld die Steuerzahler der 37 Länder, die sich bisher an den Rettungsmaßnahmen für kriselnde Banken und Firmen beteiligen, die taumelnde Wirtschaft überall auf der Welt stützen. Die von Ihren errechnete Summe von 11 324 Milliarden Franken beträgt in Euro umgerechnet 7056 Milliarden bzw. 7 Billionen oder in Zahlen 7055803404531 Euro. Das entspricht einem Fünftel des globalen Bruttosozialproduktes von 2007. Unter der Weltbevölkerung aufgeteilt, müsste sich jeder Bewohner mit 1037 Euro beteiligen.
Je 40 Prozent der Summe entfallen auf Europa und die USA, auch in Russland und im Fernen Osten fallen größere Beträge an. Aus Lateinamerika sind nur bescheidene, aus Afrika überhaupt keine Krisenpläne bekannt.

