Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Währungen
Sorgen wegen US-Geldpolitik
Experten fürchten langfristigen Schaden für die Konjunktur (Foto: Markus Wegner/pixelio.de)
Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sieht die weitere Lockerung der Geldpolitik durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) mit Sorge. Er habe Zweifel, dass das Gelddrucken die Konjunktur ankurbeln werde. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) kritisierte im "Handelsblatt", allein der Kauf von Staatsanleihen durch die Notenbank sei ein ordnungspolitischer Sündenfall. Mit den neuen Maßnahmen laufe die Fed nun Gefahr, langfristig Schaden anzurichten.
Das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) sieht in der Geldpolitik der Fed einen "Akt der Verzweiflung", der kaum eine Stimulation der US-Wirtschaft bewirken werde.
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Handelsblatt.com

