Wirtschaft

Osten liegt bei Bildungsqualität vorn


MINT-Fächer wichtiger Faktor für Wachstum (Foto: berwis/pixelio)

Im Bildungsvergleich der Bundesländer ist Sachsen zum dritten Mal in Folge Klassenprimus, so das Ergebnis des Bildungsmonitors des Instituts für deutsche Wirtschaft (DIW). Die Forscher hatten anhand von 100 Kriterien bewertet, wie stark die Bildungssysteme zum Wirtschaftswachstum beitragen. Sachsen schneidet vor allem deshalb gut ab, weil viele Schüler aus bildungsfernen Schichten einen Abschluß erreichen. Zudem genießen Fächer der MINT-Kategorie, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, einen besonders hohen Stellenwert. Auch entscheidet sich ein überdurchschnittlicher Anteil der Studenten für ein Ingenieursstudium.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich alle Bundesländer verbessert. Am deutlichsten verbessern konnte sich Mecklenburg-Vorpommern. Auch Sachsen-Anhalt und Bremen rückten im Ranking vor. Dagegen beobachten die DIW-Experten bei wirtschaftlich starken Bundesländern wie Bayern oder Hamburg eine gewisse Stagnation. Die ärmeren Länder agierten bei der Bildung dynamischer.


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