Wirtschaft

"Mit einer zentralistischen Wirtschaftsregierung wird Europa im globalen Konkurrenzkampf nicht bestehen"


(Bild:geralt/photoopia.com)
Von Redaktion Zivilekoalition.de

"Mit einer zentralistischen Wirtschaftsregierung wird Europa im globalen Konkurrenzkampf nicht bestehen." Zu diesem Schluss kommt FAZ-Herausgeber Holger Steltzner in einem in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" veröffentlichten Artikel. "Ja, die Länder im Süden Eurolands produzieren zu teuer und die im Norden zu billig. Merkel will das mit einem "Sechs-Punkte-Programm" ändern. Doch schon beim ersten Punkt, der "Abschaffung von Lohnindexierungssystemen", gibt es Streit mit Frankreichs Staatspräsident Sarkozy. Wenn das so beginnt, wo wird das enden? Sollen zur Angleichung von Kosten und zur Einebnung des Außenhandels im Euro-Raum die Deutschen wieder die 35-Stunden-Woche einführen, wofür im Gegenzug auch Franzosen bis 67 arbeiten, während die Griechen die Schuldenbremse und die Iren eine Mindeststeuer für Unternehmen übernehmen?", erläutert Steltzner seine Kritik.
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