Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Lafontaine ist ein Unterstützer der Geldpolitik, die in die Finanzkrise führte

heute Abend ist es einmal wieder so weit. Oskar Lafontaine wird bei Anne Will erklären, warum der freie Markt angeblich versagt hat und die Schuld an der Finanzkrise allein der mangelnden Regulierung geben. Es ist zu befürchten, daß wieder einmal keiner der anderen Gesprächsteilnehmer ihm Parolie bieten und darauf hinweisen wird, daß die Finanzkrise Lafontaine widerlegt und nicht bestätigt.
Die Wirklichkeit sieht nämlich so aus: Keine Regulierung der Welt kann das Platzen einer Blase verhindern, die durch exzessive Geldpolitik geschaffen wurde. Die US-Zentralbank hat den Globus mit gedruckten Dollars überflutet und die Spekulanten damit erst mit Liquidität versorgt.
Lafontaine hat sich immer für diese exzessive Geldpolitik stark gemacht. Er ist ein Bewunderer von Alan Greenspan und sah in der Politik der US-Zentralbank gar das Vorbild für seine Politik. Genau diese Geldpolitik hat uns aber in die Katastrophe geführt.

