Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
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Kurswechsel: Peking plant "vorsichtige Geldpolitik"

China will Infaltion bekämpfen (Foto: Geralt, photoopia)
Die Volksrepublik China will künftig einen Wechsel in der Wirtschaftspolitik und eine "vorischtige Geldpolitik" durchsetzen. Das Politbüro der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) kündigte an, das ab dem nächsten Jahr vor allem der Kampf gegen die Inflation und die Eindämmung der chinesischen Immobilienblase Ziel der staatlichen Geldpolitik sein werde. Chinesische Wirtschafts- und Finanzexperten gehen davon aus, das 2011 die Zinsen in mehreren Schritten erhöht werden.
Chinas Geldpolitik wechselt damit fundamental vom Instrument des Wachstums zu Stabilisierung der Inflation. Peking will damit offenbar verhindern, dass die Immobilienblase platzt und die Verbraucherpeie weiter steigen. In diesem Jahr waren bereits einmale der Leitzins und zweimal die Reserven der chinesischen Notenbank erhöht worden. Ab jetzt würden "sämtliche Instrumente zur Kontrolle der Liquidität und zur Kontrolle der Inflation eingesetzt werden", sagte Citigroup-Volkswirt Ken Peng.
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