Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Schuldenkrise
Irisches Staatsdefizit bereitet Sorgen
Benötigt Irland bald EU-Rettungsgelder? (Foto: M. Goßmann/pixelio.de)
Die EU-Finanzminister haben Irland und Portugal zu weiteren Sparmaßnahmen aufgerufen. Sorgen, die Haushaltskrise könne sich in beiden Ländern wieder zuspitzen, versuchten die Minister zu zerstreuen. Der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, sagte, er erwarte vorerst nicht, dass Irland den EU-Rettungsschirm in Anspruch nehmen müsse. Vor allem das irische Staatsdefizit ufert wegen der Bankenrettung weiter aus.
Zuletzt musste der irische Staat weitere 12 Milliarden Euro an die Geldhäuser nachschießen. Das Defizit stieg auf die Rekordmarke von 32 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
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