Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Euro-Stabilität
Griechische Banken in Not
Griechenlands Bonität sinkt (Foto: Manfred Walker/pixelio)
Für griechische Geldinstitute sind schwere Zeiten hereingebrochen. Bis vor kurzem waren griechische Wertpapiere noch mit der Bonitätsnote “A-“ ausgewiesen, die schlechteste Bewertung, die bislang von der EZB als Sicherheit für Kredite an Banken akzeptiert wurde. Am heutigen Dienstag wurde die Bewertung von Fitch von “A-“ auf “BBB+“ herabgestuft. Sollte die EZB ihre im Zuge der Finanzkrise gelockerte Sicherheitshinterlegung aufheben, wären griechische Staatanleihen zu Kreditaufnahme bei der EZB unbrauchbar.
Credit-Suisse-Analysten halten indes die Finanzierungssituation der National Bank of Greece für eine der besten in Europa. Auch Morgan-Stanley-Analyst Spyros Andreopoulos sieht keine besondere Gefahr. "Die Banken Athens stehen keinesfalls schlechter da als ihre europäischen Konkurrenten. Sie sind nach unserer Analyse fundamental gesund."
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