Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Geldpolitik
Fed kündigt weitere geldpolitische Maßnahmen an
Notenbank sieht Unsicherheiten bei Konjunkturentwicklung (Foto: Markus Wegner/pixelio.de)
Bob Bernanke, der Chef der amerikanischen Notenbank Fed, hat vor dem Bankenausschuss des Kongresses klargestellt, dass sein Haus bei der derzeitigen Nullzinspolitik bleiben werde. Die Fed sorgt sich um das Wachstum der Wirtschaft und macht hier vor allem die europäische Schuldenkrise als Risikofaktor aus. Bernanke deutete an, dass man neue geldpolitische Maßnahmen ergreifen werde, um die Konjunktur weiter anzukurbeln. Als Begründung nannte er den "ungewöhnlich unsichereren Wirtschaftsausblick".
Der amerikanische Leitzins soll aber nicht verändert werden, dafür könnten dieZinsen, die Geschäftsbanken für Einlagen bei der Fed erhalten erhöht werden, um mehr Geld in die Banken-Branche zu bringen. Die Finanzmärkte hätten sich seit 2008 zwar erholt, so Bernanke, aber gerde die Schuldenkrisen in Europa hätten die guten Prognosen deutlich abgeschwächt.
Links zum Artikel:

