Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
EZB soll weiter Anleihen kaufen - kein Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes?

Die Europäische Zentralbank (EZB) kommt heute zur ihrer Zinssitzung zusammen, die sich vor allem um das Kaufprogramm von europäischen Staatsanleihen drehen wird. Eigentlich wollte EZB-Chef Jean-Claude Trichet die Politik des billigen Geldes beenden, doch die EU-Kommission drängt auf den Ankauf weiter EU-Staatsanleihen. So forderte EU-Währungskommissar Olli Rehn bereits, die EZB müsse ihr Programm auf weitere EU-Länder ausweiten, wobei vor allem Spanien gemeint sein dürfte. Beim Deutschen Institut für Wirtschaft (DIW) heißt es dagegen, dass "die Fortsetzung und Ausweitung der Ankäufe problematischer Bonds von Euro-Risikostaaten" zwar kurzfristig Beruhigung bringe, aber dafür zur "Risikoverlagerung vom privaten Investor auf die Allgemeinheit" führe.
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