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EZB soll weiter Anleihen kaufen - kein Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes?


(Bild: geralt/photoopia.com)
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Die Europäische Zentralbank (EZB) kommt heute zur ihrer Zinssitzung zusammen, die sich vor allem um das Kaufprogramm von europäischen Staatsanleihen drehen wird. Eigentlich wollte EZB-Chef Jean-Claude Trichet die Politik des billigen Geldes beenden, doch die EU-Kommission drängt auf den Ankauf weiter EU-Staatsanleihen. So forderte EU-Währungskommissar Olli Rehn bereits, die EZB müsse ihr Programm auf weitere EU-Länder ausweiten, wobei vor allem Spanien gemeint sein dürfte. Beim Deutschen Institut für Wirtschaft (DIW) heißt es dagegen, dass "die Fortsetzung und Ausweitung der Ankäufe problematischer Bonds von Euro-Risikostaaten" zwar kurzfristig Beruhigung bringe, aber dafür zur "Risikoverlagerung vom privaten Investor auf die Allgemeinheit" führe.

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