Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Gleichstellung
Brüssel droht Frauenquote an
EU will Anteil weiblicher Führungskräfte steigern (Foto: Viktor Mildenberger/pixelio.de)
Die EU-Kommission hat damit gedroht eine Frauenquote für Fürungspositionen in Unternehmen einzuführen. EU-Kommissarin für Justiz- und Gleichstellungsfragen, Viviane Reding, will den Firmen in Europa bis Endes des Jahres 2011 Zeit geben, um den Anteil von Frauen in den Chefetagen deutlich zu erhöhen, ansonsten werde die EU enschreiten. Mit einem Gesetz soll dann bis 2015 der Anteil weiblicher Führungskräfte auf 30 Prozent erhöht werden.
Reding sagte der "Welt"zu einer möglichen gesetzlichen EU-Regelung: "Als Zielgröße habe ich dabei einen Frauenanteil von 30 Prozent in Aufsichtsräten im Auge, der bis 2015 erreicht und bis 2020 auf 40 Prozent erhöht werden soll." In Deutschland liegt der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten derzeit bei 27 Prozent.
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Brüssel droht Frauenquote an
Wieder eine Gender-Queen, die mit dirigistischen Zwangs-Maßnahmen das Verhalten der Bevölkerung so ändern will, wie es "in ihren Augen" sinnvoll ist.
Da können ja Demokratinnen und Demokraten vor Begeisterung gar nicht mehr an sich halten!
Wenn der Frauenanteil bei 27% liegt, bedeutet dies, dass es eine realistische Chance für Frauen gibt, in diese Positionen zu gehen. Dort weht ein ziemlich harter und kalter Wind, dem sich viele Frauen einfach nicht aussetzen wollen. Entsprechend ist diese Forderung vor Allem eine Forderung gegen das aktuelle Verhalten von Frauen. Dass hier im Interesse von Frauen gehandelt würde, ist also ein Gerücht.
Wenn aber schon Quoten gesetzt werden sollen, ist die Frage, woran denn diese gebunden werden sollen, und wer sie nach welcher Diskussion festlegt.
Wie wäre es, die Quote der weiblichen Führungskräfte (27%) an die Quote der männlichen Alleinerziehenden (7%) zu binden und/oder anders herum?
Begründung: Eine (staatliche) Gleichstellung im Beruf ohne (staatliche) Gleichstellung im Privat- und Familienleben durch Jugendämter usw. führt nachweislich zu Überlastungen in der Erziehung, und damit entweder zum Schaden der Kinder oder zu immensen gesellschaftlichen Kosten, während gleichzeitig Väter bis nach Brüssel um jede Stunde Umgang einzeln klagen.
Die Umsetzung einer tatsächlichen Gleichstellung oder die in der Gesellschaft gewünschte Freiheit, sich geschlechtsunabhängig die eigene Rolle im Berufs- UND Privatleben aussuchen zu können, wird leider durch eben diesen Dirigismus begrenzt, und nicht befördert.
Diese Art von "Frauenpolitik" ist eine Politik gegen Alle - Frauen und Männer, und nur in sofern völlig gleichberechtigt.