Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Finanzkrise
Beschränkung bei Banker-Boni
Manager-Boni sollen sich am langfristigen Erfolg ausrichten (Foto: Peter Kirchhoff/pixelio)
Das Europaparlament hat eine Regelung verabschiedet, durch die Bonuszahlungen für Bankmanager ab 2011 begrenzt werden sollen. So dürfen künftig nur noch 30 Prozent einer Sondervergütung direkt in bar ausgezahlt werden. Die Hauptzahlung soll sich mehr am langfristigen geschäftlichen Ergfolg ausrichten. Möglichkeiten sind eine Auszahlung erst nach drei bis fünf Jahren oder eine Ausgabe als Aktienoption. Bei Verlusten können künftig auch Rückzahlungen fällig werden. Auch extrem üppigen Pensionsansprüchen gescheiterter Manager wird ein Riegel vorgeschoben.
Dennoch bleibt die Entscheidung, wie viel Banker verdienen, bei den Banken selbst. Die nun beschlossene Regelung stellt einen Kompromiss zwischen Parlament und EU-Kommission dar. Die Abgeordneten hatten strengere Regeln gefordert. An kurzfristigem Erfolg ausgerichtete Boni gelten als eine Ursache der Finanzkrise.
Links zum Artikel:

