Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Arbeitsmarkt
Arbeitgeber: Bald weniger als drei Millionen Erwerbslose
Wachstum könnte für weniger Arbeitslosigkeit sorgen (Foto: Matthias Balzer/pixelio)
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt erwartet, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter verbessern wird. "Ich bin sehr optimistisch, dass die Arbeitslosigkeit im Herbst die Drei-Millionen-Grenze unterschreitet", sagte Hundt im "Hamburger Abendblatt". Für das laufende Jahr sei ein Wachstum von bis zu 2,5 Prozent möglich. Dennoch warnte Hundt vor einer Diskussion um Lohnerhöhungen. Es müsse alles verhindert werden, was den Aufschwung bremsen könne. "Es dürfen keine zusätzlichen Kosten auf die Unternehmen zukommen. Weder durch höhere Steuern und Abgaben noch durch unangemessene Lohnerhöhungen", so Hundt.
In Bezug auf den erwarteten Fachkräftemangel plädiert der Arbeitgeberpräsident für eine bessere Intergration von Frauen, Älteren und Migranten in den Arbeitsprozess. "Darüber hinaus ist eine gesteuerte Zuwanderung unumgänglich. Ich denke da vor allem an die Einführung eines Punktesystems, das Qualifikation und Bedarf berücksichtigt."
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