Wirtschaft

Afrikanische Autorin fordert Ende der Entwicklungshilfe


Dambisa Moyo hält westliche Entwicklungshilfe für Afrika für kontraproduktiv
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Mehr als zwei Billionen Dollar Entwicklungshilfe hat die sogenannte "Dritte Welt" in den vergangenen Jahrzehnten von den reichen Industrienationen erhalten. Das erwünschte Ergebnis ist bislang ausgeblieben. Stattdessen grassieren vor allem in Afrika weiterhin Diktaturen, Armut und Kriege. Die aus Sambia stammende Ökonomin und Autorin Dambisa Moyo fordert daher ein Ende westlicher Entwicklungshilfe

"Wenn Sie ein Land abhängig machen von Hilfen, dann nehmen Sie die Karotte weg und den Prügel", erklärt Moyo ihren Standpunkt im Interview mit der "FAZ", "Niemand wird bestraft, wenn er nicht innovativ ist, denn die Hilfen fließen trotzdem. Und niemand wird belohnt, wenn er sich anstrengt." Für die Zukunft empfiehlt sie Afrika, auf den Markt statt auf Almosen zu setzen und verweist darauf, dass Indien, China und Südafrika auf diesem Weg ihre eigene Armut bereits vermindern konnten: zum Interview