Aufklärungs-Video zum finalen ESM-Vertrag

Die Zivile Koalition hat ein neues Video zur finalen Version des ESM-Vertrages erstellt.

Der Film wirft einen kritischen Blick auf zentrale
Inhalte des endgültigen ESM-Vertrages. [mehr]

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Konjunktur

EU prognostiziert stärkeres Wachstum - Unternehmen zuversichtlich


Vor allem mit der deutschen Wirtschaft geht es laut Prognosen voran (Foto: Egon Häbich, pixelio)

Auch dank der stark wachsenden deutschen Wirtschaft hat die EU-Kommission ihre Konjunkturprognose für den gesamten EU-Raum angehoben. Für 2011 rechnet die Behörde mit einem Zuwachs von 1,7 Prozent und von 2 Prozent im Jahr 2012. Allerdings sei die Entwicklung in den EU-Staaten sehr unterschiedlich, da die Sparpolitik einiger Länder deren Inlandsnachfrage beeinträchtige, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn. Deutschland befindet sich unter den EU-Mitgliedern nach Einschätzung der Kommission dagegen am oberen Ende der Wachstumsskala. Die aktuelle Prognose für das laufende Jahr beträgt 3,7 Prozent Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und 2,2 Prozent und 2 Prozent in den kommenden beiden Jahren. Auch von den Unternehmen kommen positive Konjunkturnachrichten. Der Aufschwung wird sich laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) nach 3,5 Prozent Wachstum im laufenden Jahr auch 2011 mit einem Plus von 2,25 Prozent fortsetzen. [mehr]

Konjunktur

Unternehmen hegen hohe Erwartungen - Brüderle optimistisch


Brüderle sieht Aufschwung wie im Bilderbuch (Foto: Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de)

Der Geschäftsklimaindex des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) ist auf den höchsten Stand seit 20 Jahren geklettert und erreichte 109,3 nach 107,7 Punkten im Vormonat. Analysten hatten einen Rückgang erwartet. Auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate beurteilen die 7000 von Ifo befragten Unternehmen noch positiver als im Oktober. "Die deutsche Wirtschaft schraubt sich immer höher", kommentierte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn die Zahlen. Neben Ifo erwarten auch andere Konjunkturexperten einen robusten Aufschwung im nächsten Halbjahr. [mehr]

Verdienst

Mehr Weihnachtsgeld für Beschäftigte


Geldbörse zu Weihnachten besser gefüllt (Foto: Juana Kreßner/pixelio.de)

In vielen Branchen können die Beschäftigten offenbar mit deutlich mehr Weihnachtsgeld rechnen als im Vorjahr. Das geht aus einer Analyse der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor, über die die "Neue Ruhr/Rhein Zeitung" berichtet. Demnach erhalten etwa die Beschäftigten in der Stahlidustrie ein um 5,7 Prozent höheres 13. Monatsgehalt als 2009. [mehr]


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Steuereinnahmen

Steuerschätzer erwarten Milliardenplus


Rekordeinnahmen werden erwartet (Foto: Margot Kessler/pixelio.de)

Der Arbeitskreis Steuerschätzung erwartet für Bund, Länder und Gemeinden gegenüber den bisherigen Prognosen Steuermehreinnahmen in Höhe von 61 Milliarden Euro bis 2012. Grundlage für die Einschätzung sind die verbesserten Wachstumsprognosen. Für 2012 zeichnen sich Rekord-Einnahmen von 563,2 Milliarden Euro ab. [mehr]

Währungen

Fed öffnet die Dollar-Schleusen


Fed will Aufschwung erzwingen (Rainer Sturm/pixelio.de)

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wird bis Juli nächsten Jahres 900 Milliarden Dollar in den Markt pumpen. Wie von Anlegern bereits befürchtet, erklärte Fed-Chef Ben Bernanke, dass die amerikanische Notenbank die bisherigen Programme zum Aufkauf von US-Staatsanleihen verlängern wird. Zu diesem Volumen von 250 bis 300 Milliarden Dollar wird ein neuerliches Programm aufgelegt. Die Fed wird demnach bis Juli 2011 n zuzüglich für 600 Milliarden US-Dollar amerikanische Staatsanleihen kaufen. [mehr]

Konjunktur

Industrie wächst um acht Prozent


DIW sieht Hochschnellen der Konjunkturkuve (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

Laut aktueller Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wird die deutsche Industrie 2010 um rund acht Prozent wachsen und damit deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft, die um 3,4 Prozent zulegt. Das DIW sieht die Wirtschaftskrise für die Industrie damit deutlich überwunden. 2009 war das Volumen der industriellen Produktion um 16 Prozent eingebrochen. "In fast allen Branchen erleben wir nach dem jähen Einbruch ein ebenso schnelles Hochschnellen der Konjunkturkurve", erläuterte DIW-Industrieexpertin Dr. Dorothea Lucke die Prognose. [mehr]

Wirtschaft

Unternehmen wollen Investitionen statt Lohnerhöhung


Wirtschaftsminister spricht sich für höhere Löhne aus (Foto: Siegfried Fries/pixelio.de)

Nach der Forderung von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) nach einem Ende der "Bescheidenheit" und deutlichen Lohnsteigerungen, regt sich Widerspruch in der deutschen Wirtschaft. Gerade jetzt müssten Investitionen nachgeholt werden, für die während der Wirtschaftskrise keine Möglichkeiten gegeben waren, so der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, gegenüber der "Passauer Neuen Presse". Man könne "jeden Euro nur einmal ausgeben", daher hätten nun Investitionen "Priorität und nicht höhere Löhne". In der jetzigen guten Konjunkturentwicklung sieht der DIHK-Chef vielmehr eine Chance für die Politik: "Sie muss Rückenwind für Reformen sein. Dazu gehört auch ein schneller Einstieg in eine wirkliche Steuerreform." [mehr]


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Konjunktur

Krugman hält deutsche Aufschwung-Freude für voreilig


Nobelpreisträger warnt vor zu viel Konjunktur-Euphorie (Foto: Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de)

Der US-Ökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman glaubt nicht an ein nachhaltiges Wachstum in Deutschland. Wer behaupte, Deutschland sei raus aus der Krise, sei "völlig voreilig", sagte Krugman bei einem Vortrag an der Freien Universität Berlin. Damit es dem exportabhängigen Deutschland gutgehe, müsse es Europa gutgehen. Jedoch gebe es massive Probleme in Europa wie die spanische Rekord-Arbeitslosigkeit oder die griechische Schuldenkrise, die bei weitem nicht vorbei sei. [mehr]


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Konjunktur

Regierung erhöht Prognose - DIHK rechnet mit Jobaufschwung


Wirtschaft auch für 2011 optimistisch (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

Die Bundesregierung erhöht ihre Wachstumserwartung für dieses Jahr auf 3,4 Prozent vom Bruttoinlandsprodukts (BIP). Für 2011 wird mit 1,8 Prozent Wachstum gerechnet. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) erklärte, dass man zudem mit einer Verringerung der Arbeitslosigkeit rechne und von 2,9 Millionen im Jahresdurchschnitt 2011 ausgehe. Damit habe sich der deutsche Arbeitsmarkt vom "Sorgenkind zum Musterschüler entwickelt, auch im internationalen Vergleich", so Brüderle.Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwartet auch für 2011 ein starkes Wachstum der Wirtschaft von 2,4 Prozent und liegt damit über den Prognosen der Wirtschaftsforscher. Aus seiner Herbstumfrage unter 28.000 Unternehmen resultiert zudem die Erwartung des DIHK, dass im kommenden Jahr 300.000 Stellen neu geschaffen werden. [mehr]

Konjunktur

Risiken für Wachstum trotz Konjunkturschub


Konjunkturforscher sehen Risiken für wirtschaftliche Entwicklung (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

In ihrem Herbstgutachten warnen die deutschen Wirtschaftsinstitute vor den Risiken für weiteres Wirtschaftswachstum in Deutschland. Die Bundesregierung muß nach ihrer Ansicht weiter sparen und beträchtliche Anstrengungen unternehmen, um den Haushalt zu konsolidieren. So liege die deutsche Schuldenquote bei jetzt 75 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, zudem klaffe weiter eine Haushaltslücke von acht Milliarden Euro. Die Institute prognostizieren zwar für 2010 ein erfreuliches Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent, mahnen aber eindringlich die Gefahrenfür die Konjunktur an. [mehr]


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