Aufklärungs-Video zum finalen ESM-Vertrag

Die Zivile Koalition hat ein neues Video zur finalen Version des ESM-Vertrages erstellt.

Der Film wirft einen kritischen Blick auf zentrale
Inhalte des endgültigen ESM-Vertrages. [mehr]

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Wirtschaft

Chefökonom befürchtet Vervierfachung der Inflationsrate


(Bild: Gerd Altmann/pixelio.de)
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Thomas Mayer, der Chefökonom der Deutschen Bank fürchtet mittelfristig eine Vervierfachung der Inflationsrate. "Ein Anstieg der Inflationsrate in den nächsten zwei bis drei Jahren bis auf vier Prozent ist durchaus möglich", sagte Mayer gegenüber der "Bild"-Zeitung. Als Grund gab der Experte an, dass die Europäische Zentralbank (EZB) wegen der Euro-Krise zu einer "lockeren Geldpolitik ohne große Zinserhöhungen gezwungen sein könnte". Das könnte drastische Auswirkungen auf die Inflationsrate haben, die laut Statistischem Bundesamt im verganenen Jahr noch bei 1,1 Prozent lag. Auch andere Topökonomen wie der Chefvolkswirt der Postbank, Marco Bargel, rechnen mit einem deutlich steigenden Preisniveau. [mehr]


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Finanzkrise

Inflation? IWF und EZB uneinig


Geldentwertung durch Niedrigzins-Politik? (Foto: Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Sorgen über ein Aufflammen einer Inflation gedämpft. Die Teuerung werde bis 2011 niedrig bleiben. In den USA werde sie bei 1,7 und in der Euro-Zone bei 1,3 Prozent liegen und damit unter der Marke von zwei Prozent, bei der bei den Notenbanken die roten Warnlampen angehen. Der Europäischen Zentralbank (EZB) empfiehlt der IWF, an der Niedrigzins-Politik festzuhalten, um die wirtschaftliche Erholung zu stützen. Dagegen warnte EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark erneut davor, die Zinsen zu lange niedrig zu halten. [mehr]

Geldpolitik

Bundesbank verteidigt Preisstabilität


Zentralbänker: Argumente für Inflation falsch (Foto: Markus Wegner/pixelio.de)

Die Präsidenten der Deutscher Bundesbank und der Schweizerischer Nationalbank (SNB) kritisierten die vom Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF) dargelegte Idee eines höheren Inflationsziels heftig. Die Währungshüter Axel Weber und Philipp Hildebrand schreiben, dass es im derzeitgen Umfeld hoher fiskalischer Defizite und steigender Staatsschulden von großer Wichtigkeit sei, dass sich die Zentralbanken glaubwürdig auf die Bewahrung von Preisstabilität verpflichteten. [mehr]

Wirtschaftstheorie

Geldillusion negative Leitzinsen


Letzten Endes erhöhen negative Leitzinsen nur die Geldmenge, nicht den Wohlstand(Foto: Geralt/pixelio.de)
Von Redaktion Zivilekoalition.de

„Keine Behörde kann im Vorhinein feststellen, sondern nur der Markt kann entdecken, was die 'optimale Geldmenge' ist." so Friedrich August von Hayek. Schließlich ist der Zins nur der Ausdruck von unüberschaubaren menschlicher Handlungen. Zinsen bilden den Marktpreis gegenwärtiger Güter in Abhängigkeit künftiger Güter ab. Je höher durch Sparen der aktuelle Konsumverzicht, desto niedriger ist der Zins. Folglich steht mehr Geld für Investitionen zur Verfügung und der Wohlstand kann kräftig wachsen. "Forum Ordnungspolitik" hat daher ausführlich erläutert, warum negative Leitzinsen nichts als eine gefährliche Geldillusion sind: zum Beitrag [mehr]

Wirtschaftstheorie

Roland Baader: Der papierene Selbstmord


Ab einem bestimmten Ausmaß an Inflation wird Papiergeld wertloser als andere Brennmaterialien
Von Redaktion Zivilekoalition.de

"Mit dem kontinuierlichen Prozess der Inflation kann der Staat heimlich und unbeobachtet einen Großteil des Reichtums seiner Bürger konfiszieren. Mit dieser Methode können die Regierungen nicht nur konfiszieren, sondern willkürlich konfiszieren. Der Prozess stellt alle verborgenen Kräfte und ökonomischen Gesetze in den Dienst der Zerstörung, und er macht es auf eine Art und Weise, die nicht einer aus einer Million Menschen zu erkennen vermag". Dieses Zitat stammt - man höre und staune - ausgerechnet von Lord Keynes, dessen Lehren gemeinsam mit der Einführung einer ungedeckten Papiergeldwährung mehr zu Inflation und dem damit verbundenen Wohlstandsverlust beigetragen haben, als die irgendeines anderen Ökonomen des 20. Jahrhunderts. [mehr]


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Wirtschaft

Stärkster Preisanstieg seit 14 Jahren


2008 verzeichnete Deutschland den stärksten Inflationsanstieg seit 14 Jahren
Von Fabian Heinzel

Hohe Preise, besonders für Energie und Nahrungsmittel, haben Deutschland 2008 den stärksten Inflationsanstieg seit 14 Jahren beschert. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf das Statistische Bundesamt berichtet, stiegen die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere in den ersten Monaten des vergangenen Jahres war die Inflation in Deutschland hoch, zum Jahresende schwächte sich dieser Trend etwas ab. [mehr]


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