Euro-Rettung

Legitimation des Euro in Gefahr (Foto: Günther Strauß/pixelio)
Mehrere führende Ökonomen haben angesichts der Irland-Rettung vor einem dauerhaften Transfermechanismus in der Europäischen Währungsunion gewarnt. "Probleme der Wettbewerbsfähigkeit werden durch solche Transfers allenfalls kurzfristig übertüncht, zugleich werden aber die Anreize geschwächt, eine eigene Wachstumsstrategie zu entwickeln und umzusetzen", sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, dem "Handelsblatt". Zugleich fürchtet Hüther den Verlust der Legitimation der gemeinsamen Währung Euro. Der Konjunkturchef des Münchner Ifo-Instituts, Kai Carstensen, erklärte die Abwälzung der Investorenrisiken auf die Steuerzahler der solideren Länder mit den Grundsätzen der Marktwirtschaft für nicht vereinbar. Carstensen forderte neue EU-Regeln, die einen Krisenmechanismus zulasten der Gläubiger, und nicht zuerst der Steuerzahler schaffen. Das bisherige Verbot eines finanziellen Beistands (No Bail-Out) habe sich als unglaubwürdig und nicht durchsetzbar erwiesen. [
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