Finanzmarkt

EU und Bundesregierung wollen Druck vom Euro nehmen (Foto: Viktor Mildenberger/pixelio.de)
Die bereits verabschiedete EU-Verordnung zur Kontrolle von Ratingagenturen wie Standars & Poors, Moodys oder Fitch, soll noch einmal verschärft werden. Das kündigte EU-Binnenmarktkommissar Barnier an. Die einflussreichen Agenturen sollen demnach nicht mehr von nationalen Aufsichtsbehörden kontrolliert werden, sondern von der noch zu schaffenden europäischen Börsenaufsicht ESMA. Zudem sollen die Strafen bei Verstößen gegen EU-Regeln auf bis zu 20 Prozent des Umsatzes der verantwortlichen Filiale einer Agentur erhöht werden. Barnier bemängelte auch erneut den fehlenden Wettbewerb zwischen den bestehenden Agenturen und kündigte an, die Gründung einer europäischen Ratingagentur zur Bewertung von Staatsschulden zu prüfen. Die EU-Kommission begrüßte auch die deutschen Vorschläge zur Einführung einer Finanzmarktsteuer. [
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